Saturday, 12. january 2008
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Was überhaupt soll Bildung vermitteln? Wovon soll der Lernende ein Bild bekommen? Bilder sprechen mehr als 1000 Worte. Bilder sind damit effizienter als 1000 Worte, die es benötigt, um ein Bild
zu erklären. Bilder lassen sich leichter abspeichern. Bilder erlauben individuelle Auslegungen. Bilder bieten mehr Freiheit in der Interpretation. Sind sie deshalb weniger wert, weil dadurch
Unsicherheiten der Vermittlung wie auch Missverständnisse darüber entstehen könnten?
Bildung sollte den Fokus erweitern, den Urteilsraum, den Raum der Vorurteile und Verurteilungen. Bildung
sollte verbindend sein, sollte Schulterschluss bieten zur Beurteilung eines Gegenübers, seiner kulturellen Werte, seiner Welt, in der er seine persönliche Bildung erfahren hat. Bildung ist
Bereitschaft vom anderen zu lernen, ihn ernst zu nehmen und den Dialog zu suchen, wie ein wertemässiges Miteinander möglich ist.
Ziele der Bewusstseinsbildung
Bewusstsein ist eng an AHA-Erlebnisse gekoppelt. Ziele sollten soweit heruntergesetzt werden, bis ein AHA spürbar wird, welches Freude und Sicherheit
produziert. Die grössten Unsicherheiten der Menschheit liegen im Verstehen der „Grösse des Universalen Ganzen“.
Wissenschaftler, Forscher, Lehrer versagen bei der Beantwortung der Frage: „Was ist OMNI-PRÄSENZ“ – oder „Wer oder was lenkt dieses Universum, und wie?“ Das
aber steht in einem Zusammenhang mit dem Fragenkomplex: „Wer bin ich, woher komme ich, was für einen Sinn macht mein Leben oder welchen Sinn soll ich meinem Leben geben?“
Wann erhalten wir endlich eine Antwort von der Wissenschaft und ist es dann eine mathematische Formel, die uns ein Verhaltensmuster zur Bewältigung unserer
Alltagsprobleme bietet?
Oder gibt es Bilder, die uns helfen, über alle Sprachgrenzen hinweg Zusammenhänge zu verstehen? Bilder, deren Bild-Logik zwingend ist und die Antworten bereit
hält, welche weniger den wissenschaftlichen Beweis benötigen, weil sie modellhaft der Verständnis-Ebene anzupassen sind.
Theographie
Theographische Modelle, wie sie über Jahrzehnte von David McLion entwickelt wurden, bieten in ihrer Schlusserkenntnis den gespiegelten Zahlenraum EINS-NULL |
NULL-EINS. In ihrer Modellhaftigkeit bieten sie Muster an, die sich unendlich in unterschiedlichsten Konfigurationen zusammensetzen lassen, als Ausdruck „Göttlicher Vielfalt in Einheit“. Die
Muster lassen sich sowohl als Zahlen-Räume definieren und repräsentieren damit die kleinste wie auch grösste denkbare EINHEIT.
Theographie zeigt auf, wie der Begriff ZEIT zu verstehen ist, welches das Wahrscheinlichkeiten-Potential ist, aus dem sich das Gedankengut realisiert. Und es
zeigt auf, wo die Grenzen des Wachstums sind und der Weg über die Wandlung und Wiederkehr grenzenloses Wachstum möglich macht.
Theographie impliziert Muster wie sie sich die machthabenden Kulturen auf ihre Fahne geschrieben haben. Wer
sich damit auseinandersetzt, erkennt, dass kein Land und kein Glaubensbekenntnis der Welt über Symbole verfügt, mit welchen man sich über ein anderes erheben kann.
Vielmehr wird deutlich, dass alle Symbole dieser Welt einer einzigen Ursymbol-Sprache entstammen.
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Das Wort VITAO decodiert sich im theographischen Bewusstseins-Bild als eine Art Weltformel des frei sich entfaltenden Geistes, aus dessen unerschöpflicher
Mitte sich innovatives Miteinander gestaltet.